Heilen, Heilwirkung, Wirkung ACKERSCHACHTELHALM

ACKERSCHACHTELHALM

Equisetum arvense

Andere Namen: Acker-Schachtelhalm, Acker-Zinnkraut, Horsetails, Katzenwedel, Pferdeschwanz, Pfannebutzer, Scheuerkraut, Schachtelhalm, Schaftheu, Zinnkraut


Historische Verwendung: Blasenentzündungen, Blutungen, Durchblutungsstörungen, Gicht, Hautentzündungen, Krampfadern, Nierenschwäche, Ödeme, Rheuma, Wunden


Eigenschaften: blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, verdauungsfördernd, wundheilend


Wesen der Pflanze: Abgrenzung, Schutz, Dauerhaftigkeit


Inhaltsstoffe: Kieselsäure, Flavonoide, Kaffeesäureester

 

Pflanzenfamilie: Schachtelhalmgewächse


Besteht bis zu 10% aus wertvoller Kieselerde!

Der Ackerschachtelhalm ist ein Gewächs aus uralten Zeiten und gilt heute als die Kieselsäuredroge Nummer eins. Die winzigen Kristalle der Kieselsäure sind in den Zellen der Epidermis eingelagert und stärken und festigen die Zellwände. Die Kieselsäure des Ackerschachtelhalmes aktiviert den Stoffwechsel der Haut, des Bindegewebes und des Unterhautzellgewebes, sowie der Sehnen und Bänder. Sie wirkt örtlich anregend und lindernd. Neben seinen vielen Einsatzmöglichkeiten im Bereich der Hauterkrankungen ist der Ackerschachtelhalm auch als Schönheitselixier für Haut, Haare und Nägel bekannt.

Der Ackerschachtelhalm besitzt reich verzweigte Rhizome, die bis zu 1,5 Meter tief in den Boden hinein reichen können. Die grünen sterilen Triebe erreichen dagegen nur eine Höhe von bis zu 50cm. Schachtelhalme besiedeln Äcker, Wiesenränder, Gräben und Böschungen und ist mit seinen etwas 30 verschiedenen Arten auf der gesamten Nordhalbkugel verbreitet. Der Acker-Schachtelhalm war als Heilpflanze lange vergessen, doch Sebastian Kneipp machte ihn wieder bekannt. Bei den Germanen oder Kelten wurden der Schachtelhalm bei Orakelräucherungen eingesetzt. Der Ackerschachtelhalm steht für Abgrenzung, Schutz und Dauerhaftigkeit. In er Antike soll Prometheus mit Hilfe eines Stängels des Ackerschachtelhalmes den Menschen das Feuer gebracht haben. 
ACKERSCHACHTELHALM Blasenentzündungen, Blutungen, Durchblutungsstörungen, Gicht, Hautentzündungen, Krampfadern, Nierenschwäche, Ödeme, Rheuma, Wunden

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