ARTISCHOCKE Heilen, Heilwirkung, Wirkung von Schöllkraut

ARTISCHOCKE

Cynara scolymus L., Cynara cardunculus

Andere Namen: Artichoke, Artischan, Artischoca, Artischock, Artschock, Artischoss, Erdschocke, Golddistel, Jockeles, Strobildorn, Welschdistel


Historische Verwendung: Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Blähungen, Cholesterin, Diabetes, Gallenleiden, Leberschwäche, Übelkeit


Eigenschaften: antioxidativ, appetitanregend, cholesterinsenkend, entzündungshemmend, gallefördernd, krampflösend, leberstärkend, verdauungsfördernd


Wesen der Pflanze: Gegensätzlichkeit, Selbstbeschränkung, Ausschweifung


Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, ätherisches Öl, Gerbstoffe

 

Pflanzenfamilie: Korbblütler


Innere Balance durch den Zorn des Zeus!

Das Wesen der Artischocke zeigt sich in ihrer Gegensätzlichkeit. Zum einen ist sie ausschweifend und bringt übergroße, schwere Blüten und Fruchtstände hervor. Auf der anderen Seite jedoch enthält sie ein Prinzip, das dieser Üppigkeit entgegenwirkt. So sorgt sie für den nötigen Ausgleich und die innere Balance. Die Artischocke stärkt das Gleichgewicht zwischen Ausschweifung und Selbstbeschränkung. Sie verhilft den Menschen das rechte Maß bei Maßlosigkeit und Verzicht herzustellen. Auf der Seelenebene erhellt sie dunkle schwere Gedanken, die sich zu stark auf die Materie beziehen. Die Pflanze ermöglicht einen höheren Blickwinkel einzunehmen, ähnlich der Vogelperspektive.

Die Artischocke ist eine violett blühende Riesendistel, die bis zu 2 Meter hohe Stängel mit beeindruckenden Blütenständen bildet. Die Artischocke kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und wird heute wegen ihrer essbaren Blütenstände weltweit angebaut. Laut Überlieferung soll sich der mächtige griechische Gott Zeus in eine blonde Schönheit namens Cynara verliebt haben. Doch diese wies seine Avancen energisch zurück. Aus Zorn über die Abfuhr soll der Göttervater Cynara in eine Artischocke verwandelt haben. Daher der botanische Name „Cynara scolymus“.
ARTISCHOCKE Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Blähungen, Cholesterin, Diabetes, Gallenleiden, Leberschwäche, Übelkeit

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