Heilen, Heilwirkung, Wirkung von Johanniskraut

JOHANNISKRAUT

Hypericum perforatum

Andere Namen: Hartheu, Blutkraut, Echtes Johanniskraut, Frauenkraut, Gartheil, Hergottsblut, Jageteufel, Jesuswundenkraut, Johannisblut, Johanniswurz, Konradskraut, Mannskraft, Tausendlöcherlkraut, Teufelsflucht, Tüpfel-Johanniskraut, Bettstroh, Wundkraut


Historische Verwendung: Angst, Depression, Durchfall, Fieber, Gicht, Kopfschmerzen, Nervosität, Magenbeschwerden, Unruhe, Schrunden, Stress, Schwellungen, Hexenschuss, Verrenkungen, Wundheilung


Eigenschaften: Vorsicht, leicht giftig! abschwellend, antidepressiv, antibakteriell, beruhigend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, schmerzstillend


Wesen der Pflanze: Lichtassimilation, Nervenkraft, Stabilität


Inhaltsstoffe: Hypericin, Flavonoide, ätherisches Öl, Gerbstoffe

 

Pflanzenfamilie:Johanniskrautgewächse


Lichtbringer & Beschützer in düsteren Zeiten!

Johanniskraut blüht zur Zeit der Sommersonnenwende und weist von allen Heilpflanzen die stärkste Beziehung zum Licht auf. Hypericum kann die Aufnahme und Speicherung von Licht und die Umwandlung zu stärkender Nervenkraft fördern. In trüben und dunklen Zeiten vermag Johanniskraut aufhellend und nervenberuhigend auf unseren Körper und unsere Seele einzuwirken. Auf Körperebene unterstützt Johanniskrautöl den Heilungsprozess bei Schnitt- und Schürfwunden sowie leichten Verbrennungen und auf Seelenebene beruhigt Johanniskraut das Nervensystem. Vorsicht! In seltenen Fällen kann eine Photosensibilisierung auftreten, also Achtung beim Sonnenbaden und der Einnahme von Johanniskraut. Durch ihre Immunsystem stärkende Wirkung sollte Johanniskraut auch nicht zusammen mit Immunsuppressiva eingenommen werden.

Das Echte Johanniskraut ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die bis zu einem Meter groß werden kann und in Eurasien und Nordamerika beheimatet ist. Die Blütezeit reicht von Juni bis August. Die Blätter des Johanniskrauts besitzen kleine Löcher. Der Sage nach stammen diese Löcher vom Teufel, der aus Bosheit über die Macht des Johanniskrauts die Blätter mit seinem Dreizack durchlöchert haben soll. Nach christlichen Überlieferungen entstand Johanniskraut aus dem Blut Johannes des Täufers, woraus dann der Name Johanniskraut entstand. Im Volksglauben gilt das Johanniskraut als Lichtbringer, das Böses abzuwehren vermag.
Johanniskraut Angst, Depression, Durchfall, Fieber, Gicht, Kopfschmerzen, Nervosität, Magenbeschwerden, Unruhe, Schrunden, Stress, Schwellungen, Hexenschuss, Verrenkungen, Wundheilung

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