Heilen, Heilwirkung, Wirkung von Salbei

SALBEI

Salvia officinalis

Andere Namen: Altweiberschmecken, Edelsalbei, Echter Salbei, Garten-Salbei, Gschmackblatteln, Königssalbei, Küchensalbei, Kreuzsalbei, Muskatellerkraut, Salver, Sage, Salf, Scharleikraut


Historische Verwendung: Appetitlosigkeit, Blähungen, Bronchitis, Entzündungen, Erkältung, Halzschmerzen, Haut, Heiserkeit, Husten, Insektenstiche, Leberleiden, Lungenschwäche, Magenbeschwerden, Nerven, Rachenentzündungen, Rheuma, Schwitzen, Verdauung, Verstopfung, Wunden, Zahnfleischbluten


Eigenschaften: appetitanregend, antibakteriell, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, sekretionsfördernd, schweißhemmenden, verdauungsfördernd


Wesen der Pflanze: Yin, Empfänglichkeit, Aufnahmefähigkeit


Inhaltsstoffe: ätherisches Öl (Thujon), Rosmarinsäure, Flavonoide, Triterpene

 

Pflanzenfamilie:Lippenblütler


Empfänglichkeit auf seelischer Ebene!

Salbei unterstützt auf seelisch-körperlicher Ebene. So kann er bei einer Halsentzündung Linderung bei Schluckbeschwerden herbeiführen und auf Seelenebene den Aspekt des nicht mehr „schlucken wollen“ bewusst machen. Im Leben einer Frau treten starke Veränderungen in der Menopause ein. In dieser Lebensphase geht es um Neuorientierung. Die Persönlichkeit entfaltet sich auf tieferen Ebenen und neue Aufgaben und Interessen zeigen sich. Hierfür bedarf es der Offenheit und Empfänglichkeit für Impulse und Intuitionen. Salbei verstärkt diese Empfänglichkeit auf seelischer Ebene und kompensiert so die nachlassende körperliche Empfänglichkeit. Die Heilpflanze wird von Frauen mit starken Hitzewallungen in den Wechseljahren sehr geschätzt. Salbei kühlt und gleicht das Überschießende aus.

Der Echte Salbei ist eine immergrüne Pflanze, wächst bis zu 80 Zentimetern hoch und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Heute ist Salbei aber in ganz Europa verbreitet. Der Name „Salvia" kommt von dem lateinischen „salvus", was „gesund“ bedeutet. Bei den keltischen Druiden galt Salbei als Heilpflanze, die sogar Tote wieder zum Leben erwecken konnte. Kein Wunder reihen sich um Salbei etliche Legenden und Sprichwörter. “Salbei im Garten, der Tod kann warten.” Aber auch im christlichen Glauben wird der Salbei als Marienpflanze verehrt. Salbei diente früher auch als Schutz gegen Hexen. Hierzu hängte man ein Büschel Salbei an die Tür, um Hexen und böse Geister zu vertreiben.
Salbei Appetitlosigkeit, Blähungen, Bronchitis, Entzündungen, Erkältung, Halzschmerzen, Haut, Heiserkeit, Husten, Insektenstiche, Leberleiden, Lungenschwäche, Magenbeschwerden, Nerven, Rachenentzündungen, Rheuma, Schwitzen, Verdauung, Verstopfung, Wunden, Zahnfleischbluten

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